Worauf man beim Heat-Styling der Haare achten sollte
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Worauf man beim Heat-Styling der Haare achten sollte

Viele Frauen lieben das Aussehen von glatten, glänzenden Haaren oder auch schönen eingedrehten Locken. Doch dazu greifen sie heute immer öfter zum Glätteisen oder Lockenstab. Die Hitze kann den Haaren aber dauerhaft schaden, wenn keine passenden Vorkehrungen getroffen werden. Daher werden wir dir im folgenden Text hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, sodass du auch weiterhin nicht auf das Heat-Styling verzichten musst.

Das Haar vor dem Heat-Styling kämmen

Diesen Tipp würden wir wirklich allen empfehlen, die ihre Haare regelmäßig glätten oder locken. Vor jedem Heat-Styling sollte das Haar generell einmal ordentlich gekämmt werden, sodass sich jegliche Knoten lösen können. So verfranzt das Haar auch gar nicht erst, und das Heat-Styling wird am Ende ein ordentliches Ergebnis bekommen.

Wenn du von Natur aus gewellte oder lockige Haare hast, ist es in jedem Fall sinnvoll, die Bürste vor dem Glätteisen durch das Haar zu führen, damit auch keine Locke verpasst wird.

Ein Hitzeschutzspray benutzen

Wie wir finden gehört das Vergessen des Hitzeschutzsprays zu den wohl gravierendsten Fehlern beim Stylen der Haare. Denn es schützt, wie der Name schon vermuten lässt, vor den hohen Temperaturen der Glätteisen und Lockenstäbe.

Ein guter Vergleich ist, dass wir Menschen schließlich auch einen Sonnenschutz tragen um uns vor der UV-Strahlung zu schützen. Genauso müssen wir auch unsere Haare schützen, sodass sie lange kraftvoll bleiben und genügend Feuchtigkeit erhalten können.

Hier ist das Davines Essential Haircare Melu Hair Shield ein geeignetes Beispiel.

Die richtige Temperatur des Glätteisens

Ein ebenso wichtiger Hinweis ist das Wählen der richtigen Temperatur. Die optimale Temperatur liegt bei 180 bis 185 Grad. Denn in diesem Bereich wird das Keratin nicht mehr so stark angegriffen. Liegt die Temperatur allerdings unter diesem Bereich würde das Glätteisen das Keratin von innen heraus schädigen. Liegt die Temperatur zu hoch, kommt die Schädigung dann von außen.

Die Haare nicht gar nass oder feucht stylen

Die Haare lassen sich erst einmal feucht kaum in eine Form bringen. Doch das ist nur das geringste Problem. Viel schlimmer sind die Auswirkungen beim Heat-Styling von noch feuchten Haaren. Denn damit kann das Haar astronomische Temperaturen von über 300 Grad erreichen. Dies führt natürlich zu starken Schäden am Haar und gilt daher als unbedingt zu vermeiden. Daher gilt: Vor dem Heat-Styling die Haare ordentlich trocken föhnen. Und auch dabei nicht das Hitzeschutzspray vergessen.

Richtiges Föhnen

Auch das Föhnen gehört zum Heat-Styling, selbst wenn dabei keine so hohen Temperaturen erreicht werden können. Wichtig ist es, die richtigen Utensilien zu wählen. Bürsten, welche einen Kern oder auch Borsten aus Metall besitzen sollten eher vermieden werden, da sie sich zu stark erhitzen. Geeigneter sind hierbei Thermobürsten, welche eine Oberfläche aus Chrom oder Keramik haben.

Auch sollte das Föhnen von unten nach oben passieren. Die oberen Haare werden zunächst hochgesteckt und schließlich wird das untere Haar als erstes trocken geföhnt. Am besten geht es erst dann mit den oberen Haarschichten weiter.

Die Haare vor dem Föhnen vortrocknen lassen, ist ebenso von Bedeutung. Denn so lässt sich das zu lange Föhnen leichter vermeiden.

Das Haar glatt föhnen

Das Haar glatt zu föhnen kann eine wichtige Alternative zum Heat-Styling mit dem Glätteisen sein, wenn es die Haarstruktur zulässt. Bei einer sehr lockigen Haar-Struktur kann dieser Schritt dem Glätten vorweg gehen.

Nur mit dem Föhn zu glätten bietet in vielen Fällen ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lässt. Dazu musst du das Haar nur unter leichter Spannung in breiten Strähnen über die Bürste ziehen und gleichzeitig nach unten föhnen. Dies wiederholst du bei allen Strähnen und schon ist das Haar geglättet.

Dem Haar mehr Halt geben

Damit sich das Heat Styling auch wirklich lohnt, ist es sinnvoll ein Styling Produkt zu nutzen, welches dem Haar genügend Halt gibt. Haargel, Haarwachs oder Haarpuder. Das ist ganz dir überlassen. Ein Beispiel kann hier das Davines More Inside Medium Hold Finishing Gum sein. Es verleiht den glänzenden Locken mehr Halt und macht das Haar einfacher modellierbar.